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Auktion: 147, Kunstauktion und Buchauktion: Zinn

1648-   52

Los 174

Deckenleuchter, Deutschland, um 1800/ 1820 Zinn. Sechs s-förmig geschweifte Arme mit angehängten Glöckchen an Balusterschaft. Weiter oben am Schaft eine Krone aus gegossenen Blatt-Ornamenten. Oberer Abschluss ein Kranz von 10 Glöckchen. Nachträgl. elektrifiziert. Ein Arm rep. H. 55 cm, D. ca. 48 cm

1648- 52

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220 €
1673-    5

Los 175

Kakaokanne, Rosswein, dat. 1811 Zinn. Seitlicher Scharnierdeckel, gedrechselter Holz-Stielgriff, fünfkantiges geschweiftes Ausgussrohr. Wandung unterhalb des Ausgussrohrs graviert "J.M.L. 1811. Wandung min. ged. Innenmarken: Christian Wilhelm Pocarus, Meister in Rosswein ab 1785, verstorben um 1815; vgl. Hintze I, Nr. 1159. H. 20,5 cm

1673- 5

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o.L.
1648-   79

Los 176

Kakaokännchen, Sachsen, 2. H. 19. Jh. Zinn. Zylindrischer Korpus mit Scharnierdeckel, Zapfenknauf, gedrechselter Stielgriff. Wandung unter Ausgussschnauze graviert "A.D. 1866". Marke: Christian Gerhardt Wahrmann, Meister in Bautzen seit 1844. Vgl. Hintze I, Nr. 141. H. 15 cm

1648- 79

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o.L.
1658-    7

Los 177

Kakaokanne, Thüringen, E. 18./ Anf. 19. Jh. Zinn. Gedrechselter Holzgriff, Scharnierdeckel mit Scheibenbalusterknauf. Bodenmarke: Gottfried Erdmann Seiffarth, Erfurt; vgl. Nadolski, Nr. 309. H. 18 cm

1658- 7

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60 €
1677-    8

Los 178

Gefußte Kanne, vermutl. 2. H. 19. Jh. Zinn. Graviertes/ Flecheldekor Efeu-und Eichenlaubkranz sowie auf dem Hals Rocaillenkartusche mit Initialen "G.R." und Jahreszahl "1776". Abgewinkelter Henkel, Scharnierdeckel. Am Henkel rep. mit kl. Perforation. Marken: Johann Christoph Hohenner, Schleiz (1763-1806), auch verwendet von Ernst Schuch, Schleiz, E. 19./ Anf. 20. Jh. (siehe dazu Sparmann/ Obst 2015, S. 134). H. 44 cm

1677- 8

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220 €
1658-    5

Los 179

Schenkkanne, wohl Thüringen, dat. 1849 Zinn. Konische Wandung unterhalb der Ausgussschnauze graviert "M. Krafft 1849". Innen Ablagerungen, Eichzapfen. Marke "Hess" (Johann Peter Hess, Gera?). H. 27 cm

1658- 5

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80 €
1677-   27

Los 180

Tüllenkanne, Plauen, 1. H./ Mitte 19. Jh. Zinn. Balusterform mit Drachenkopfausguss, Bandhenkel, Flachdeckel mit Riegelverschluss mit Delphinknauf. Die Wandung ziert eine gravierte Weinranke. Wandung und Bügel ged., Bügel angebrochen. Fuß ausgeplatzt. Marke (innen): Christian Friedrich Hoesel, Meister in Plauen seit 1832; vgl. Hintze I, Nr. 1120. H. 30 cm

1677- 27

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60 €
1689-    2

Los 181

Schnabelstitze, Nürnberg, dat. 1818 Zinn, Wandung unterhalb der profilierten Ausgussschnauze graviert: Blumenkranz mit Initialen "C.B.L. 1818". Wandung min. ged., Henkelmarke: Christian Schweiger, Meister in Nürnberg 1792, verstorben 1829; vgl. Hintze II, Nr. 476. H. 25 cm

1689- 2

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120 €
1648-   16

Los 182

Schnabelstitze, Nürnberg, dat. 1852 Zinn. Zum Stand hin ausschwingender Korpus, Ausgussunterseite profiliert. Bandhenkel, Scharnierdeckel mit Kugelknauf. Wandung unterhalb v. Ausguss graviert: "Johann Peter Riedel 1852" im floralen Rahmen. Gravurrillen. Bodenmarke. H. 25 cm

1648- 16

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80 €
1648-   15

Los 183

Schnabelstitze, Nürnberg, 2. H. 18. Jh. Zinn. Zum Stand hin ausschwingender Korpus, Ausguss an der Unterseite profiliert, Bandhenkel und Scharnierdeckel. Henkelmarken: Stempel für Nürnberger Probezinn, verschiedene Eichmarken. Meisterzeichen ausgeschliffen. H. 25 cm

1648- 15

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80 €
1646-    1

Los 184

Schraubkanne, Schweinfurt, dat. 1814 Zinn. Korpus mit sechsseitigem Querschnitt, sparsames Flecheldekor, auf der Schauseite graviertes Rundmedaillon mit Initialen "J. G. W./ J. G. HF/ 1814". Schraubdeckel mit bewegl. Delphinen-Ringhenkel. Deckel gemarkt: Stadtmarke Schweinfurt, Meistermarke "P.S." (vgl. Hintze VI, Nr. 1297, abweichende Initialen). H. 27,5 cm

1646- 1

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80 €
1641-    2

Los 185

Dröppelminna/ Krankanne, wohl Niederrhein, Anf. 19. Jh. Zinn auf Holzfuß. Balusterform mit Ausgusskran in Lyraform, s-förmig geschweifter Doppelhenkel jeweils mit bewegl. Ring. Deckel mit hölzernem Zapfenknauf. Deckelrand und ob. Rand min. ged. H. 33 cm

1641- 2

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o.L.
1648-    1

Los 186

Großer Willkomm der Schlosser-Zunft, 1714 Zinn. Reich gegliederter Balusterschaft auf Glockenfuß. Korpus im unteren Teil gebaucht, Löwenkopfapplikationen mit sechs gefassten Abschlägen von Münzen des 17./ 18. Jh. Der zylindrische Mittelteil der Wandung graviert: Zunftzeichen der Schlosser und der Hufschmiede im Blattkranz, Namenszüge "Andreas Kriencke/ Claus Voss/ Cahrel Linde 1714". Hochgewölbter Deckel mit figürlicher Bekrönung: Fahnenträger. Fahne Graviert "Melcher Poltter Olderman". Am Schaft alt rep. H. 65 cm

1648- 1

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480 €
1658-    6

Los 187

Deckelhumpen, Nürnberg, 1. H. 19. Jh. Zinn. Konisch verjüngte Wandung mit Bandrillen, Scharnierdeckel mit Kugelknauf, Bandhenkel. Innenboden kleine Marke mit Jungfrauenadler. H. 22 cm

1658- 6

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60 €
1658-    8

Los 188

Walzenkrug, Schweden, 1. H. 19. Jh. Zinn. Wandung auf der Schauseite symmetrisches Flecheldekor Füllhorn, Inschrift OMNIGHETEN. Im Deckel Münzabschlag mit Bildnis König Karl XIV. Johann von Schweden. Am Deckelscharnier min. Einriss. Wandung leicht gedrückt. Im Boden Marken: Sven Ekström, Norköping 1824-1852, U3 (1826), im Innern Qualitätsmarke. H. (max.) 20 cm

1658- 8

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80 €
1648-   18

Los 189

Walzenkrug mit Kugelfüßen, Zittau, dat. 1729 Zinn. Zylindrische Wandung frontal graviert "George Fachner 1729" im Blattkranz. Bandhenkel läuft in Wappenschild aus. Drei Füße lose beigegeben. Marken: Stadtmarke Zittau, Meistermarke "G.F.R." (wohl Gottfried Räthelt, getauft 1676, Heirat 1707; vgl. Hintze I, Nr. 1310). H. 27 cm

1648- 18

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120 €
1675-    2

Los 190

Walzenkrug, Sachsen, dat. 1794 Zinn. Deckelgravur "J.C.P. 1794". Wandung und Wulstfuß min. ged. Marken: Johann Gottfried Böhme, Dippoldiswalde. Vgl. Hintze I, Nr. 231. H. 23 cm

1675- 2

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80 €
1677-    7

Los 191

Walzenkrug, Kamenz, 1. H. 19. Jh. Zinn. Deckelmarken: Carl Friedrich Braune, Meister seit ca. 1825; vgl. Hintze I, Nr. 704 f. H. 24 cm

1677- 7

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80 €
1648-   10

Los 192

Walzenkrug, Dresden, dat. 1808 Zinn. Auf der Wandung gravierte Inschrift "Kinder zu Wiegen/ ist mein Vergnügen" und Darstellung einer Amme (oder Mutter) an der Wiege. Seitlich des Henkels zwei gerahmte Vasendarstellungen. Wandung ged., alt repariert. Deckel graviert "A.R.M. 1808". Deckelmarken: Carl Friedrich Seybold, Meister in Dresden ab 1795; vgl. Hintze I, Nr. 418. H. (Knauf) 24 cm

1648- 10

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80 €
1648-    9

Los 193

Walzenkrug der Böttcherzunft, Döbeln, dat. 1791 Zinn. Wandung graviert "Richters/ Jungmeister-Krug/ Bötcher Innung zu Meissen 1791" und Zunftzeichen. Deckelgravur "M.D.R. 1791". Am Deckelscharnier alt repariert. Marken: Johann Heinrich Sonntag, Meister in Döbeln, tätig 1769-1801; vgl. Hintze I, Nr. 252. H. 24,5 cm

1648- 9

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80 €
1648-    8

Los 194

Walzenkrug, Dippoldiswalde, dat. 1823 Zinn. Wandung in Rautenmuster graviert und geflechelt, Deckelgravur "J.G.F. 1823" in Schlingbandrahmung. Fuß, Wandung und Deckel min. ged. Marken: Johann August Teichert, Meister in Dippoldiswalde seit 1798, verstorben 1821. Werkstatt tätig bis 1846. Vgl. Hintze I, Nr. 234. H. 23 cm

1648- 8

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80 €
1648-    7

Los 195

Walzenkrug, Oederan, dat. 1802 Zinn. Schlanker Korpus, reiches Flecheldekor: Kurfürstl. sächsisches Wappen in rahmender Draperie, Flechelbänder, Deckelgravur "CFM 1802". Deckelmarken: Johann Adam Weydauer, Meister in Oederan ab 1756, nachweisbar bis 1803; vgl. Hintze I, Nr. 995. H. (Knauf) 24,5 cm

1648- 7

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80 €
1648-    6

Los 196

Walzenkrug, Pirna, dat. 1816 Zinn. Wandung horizontal gegliedert durch zwei Perlschnurfriese. Scharnierdeckel, Kugelknauf, graviert "J.G. Hicke 1816". Deckelmarken: Gottlieb Wilhelm Ihme, Meister in Pirna seit 1805, tätig bis 1834; vgl. Hintze I, Nr. 1090. H. 23,5 cm

1648- 6

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80 €
1648-    5

Los 197

Walzenkrug, Kamenz, dat. 1821 Zinn. Auf der Wandung umlaufend Erntedarstellung (Getreideernte) mit drei Figuren. Darüber Inschrift "Singt betet und geht auf Gottes Wegen verricht das eure nur getreu (?)". Im übrigen Flecheldekor. Deckelgravur "J.G.H. 1821" im Blattwedelrahmen. Alte Reparatur am Wulstfuß und Deckel, Deckelknauf ged. Marken: Friedrich Ferdinand Braune, verstorben 1833 in Kamenz; vgl. Hintze I, Nr. 702. H. 24 cm

1648- 5

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80 €
1648-    4

Los 198

Walzenkrug/ Hochzeitskrug, Dresden, dat. 1808 Zinn. Wandung dekoriert mit Flechelbändern, gravierten Blattkränzen und Inschrift "Aus Freundschafts Hand zu Ehren deinen Ehestand.". Deckelgravur "J.G.K. 1808". Deckelscharnier beidseitig min. eingerissen, sehr dünnwandig. Marken: Johann Traugott Neumann, Meister in Dresden ab 1805; vgl. Hintze I, Nr. 422. H. 24 cm

1648- 4

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80 €
1648-    3

Los 199

Walzenkrug mit Bemalung, Kamenz, dat. 1823 Zinn. Wandung zeigt auf der Schauseite Darstellung eines Mannes, ein Kind wiegend, flankiert von großen Blumengewächsen. Darüber gravierte Inschrift "Wer da will beim Weibgen liegen/ muss auch kleine Kinder wiegen". Polychrome Bemalung. Deckelgravur: "C:Zb: 1823". Deckelmarken: Carl Friedrich Braune, getauft 1781, 1825 als jüngster Meister erwähnt; vgl. Hintze I, Nr. 704. H. 25 cm

1648- 3

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80 €
1648-    2

Los 200

Walzenkrug/ Hochzeitskrug, Kamenz, dat. 1817 Zinn. Auf Wandung und Deckel reiches Flecheldekor: Herzkartusche mit gravierter Inschrift "Des neuen Ehepaares Leben / sei stets von Gott mit Glück umgeben". Seitlich davon jeweils eine Blume. Deckelgravur: "J.G. Gräfe 1817" in Umrahmung aus Blattwedeln. Alterspuren/ Dellen. Deckelmarken: Friedrich Ferdinand Braune, verstorben in Kamenz 1833; vgl. Hintze I, Nr. 702. H. 24 cm

1648- 2

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80 €
1677-    6

Los 201

Walzenkrug, Sachsen, dat. 1825 Zinn. Graviertes Dekor: stilisierte Blüte/ Rosette, seitlich zwei verschlungene Tulpenzweige. Deckelgravur "F.W.E. 1825". Deckelmarken: Christian Ludwig Vieweg, Meister in Schellenberg seit 1794; vgl. Hintze I, Nr. 1177. H. 25 cm

1677- 6

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80 €
1648-   11

Los 202

Krug, Rendsburg, dat. 1783 Zinn. Hohe, schlanke zylindrische Form mit Flechelbändern, Scharnierdeckel mit Gravur "Jürgen Mumm 1783". Inwendig drei Eichzapfen. Am Deckel alte Lötreparatur. Henkelmarken: Wilhelm Friedrich Jürgensen, Meister in Rendsburg ab 1780; vgl. Hintze III, Nr. 1843. H. 32 cm

1648- 11

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120 €
1633-    2

Los 203

Große Zinnplatte mit historischer Darstellung, Sachsen, 1. H. 19. Jh. Im Spiegel gravierte Darstellung der siegreichen Monarchen Friedrich Wilhelm III. von Preussen, Franz I. von Österreich und Alexander I. von Russland im Gebet nach der Völkerschlacht zu Leipzig. Auf der Fahne Lorbeerkranz und gravierte Inschrift "Die drei betenden Monarchen nach der Schlacht bei Leipzig". Stadtmarke Meissen (!) zweifach, Meistermarke Samuel Friedrich Bellwil, Meister in Pirna (!) 1816-1853; vgl. Hintze I, Nr. 1092. D. 37,5 cm

1633- 2

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280 €
1633-    3

Los 204

Großer Zunftteller, Breslau, dat. 1805 Zinn. Im Spiegel Zunftzeichen (Maurer) unter Krone, flankiert von Chimären. Florales und ornamentales Flecheldekor. Gravierte Namen von versch. Zunftmitgliedern: "Der Spraech Gesell/ Die Herren Beysitzer/ Der Laden Gesell/ Der Laden Schreiber/ Die Alt Gesellen" Zinnteller "Die Altgesellen." 1805. Am Rand Schnittspuren. Stadtmarke Breslau, Meistermarke Friedrich Gottlob Lange, Meister 1798, verstorben 1822; vgl. Hintze IV, Nr. 333. D. 39,5 cm

1633- 3

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220 €
1633-    4

Los 205

Zunftplatte, dat. 1736 Zinn. Reich graviertes Dekor: im Spiegel Zunftzeichen der Schumacher mit Jahreszahl 1736" unter Krone auf Rankensockel, flankiert von zwei heraldischen Löwen. Auf der Fahne gravierte Inschrift "HANS SACHS WAR EN SCHUMACHER UND EIN POET DAZU A B MÜLLER OB MEIS". Marken verschlagen. Zwei kl. Randeinrisse, einmal gelötet. D. 35,5 cm

1633- 4

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180 €
1633-    5

Los 206

Zinnplatte, dat. 1841 Im Spiegel detailreich gravierte Szene im Stil des 17. Jh.: Gespräch im Weinkeller. Auf der Fahne gravierter Trinkspruch "Wer nicht liebt Weib, Wein, Gesang ...", Initialen "M.K." und Jahreszahl "1841".Gelöteter Wandhaken. Marken Naumburg (?). D.33,5 cm

1633- 5

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80 €
1648-   17

Los 207

Kleiner Henkeltopf, sog. Hefekännchen, Freiberg (Sa.), dat. 1780 Zinn. Balusterförmiger Korpus mit Scharnierdeckel und Bandhenkel. Deckel graviert "R.E.F. 1780". Fuß min. ged. Deckelmarken: Gotthelf Christian Halbauer, Meister in Freiberg ab 1775; vgl. Hintze I, Nr. 561. H. (Knauf) 16,5 cm

1648- 17

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50 €
1648-   23

Los 208

Kleine Steilrandschüssel, Sachsen, 1. H. 19. Jh. Zinn. Doppelhenkel. Bodenmarken: Stadtmarke Bischofswerda, Meistermarke Franz Ludwig Wolf d.Ä. , Meister in Neustadt bei Stolpen 1816, siedelte 1832 nach Bischofswerda über. Vgl. Hintze I, Nr. 153. D. 17,5 cm

1648- 23

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30 €
1648-   25

Los 209

Runde Platte, Schlesien, dat. 1830 Zinn. Spiegel in Flechelgravur dekoriert: Paar und seitl. Blütenstengel. Auf der Fahne gravierte Inschrift" Ein frohes Herz gesunden Leib, an deiner Seit ein junges Weib, In deiner Nahrung Glück und Muth, Sprich, Freund, ist dieser Wunsch nicht gut" sowie Initialen "J.R. 1830". Partiell Rostflecken. Stadtmarke Löwenberg (Lwówek ´Slaski), Meistermarke (schwach): J. G. Haselbach, Meister 1800, nachgewiesen bis 1831; vgl. Hintze IV, Nr. 834. D. 35,5 cm

1648- 25

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160 €
1648-   56

Los 210

Dose, 1. Viertel 19. Jh. Zinn. Rundes, halbkugelförmiges Gefäß auf rautenförmigem Fuß. Am Rand applizierter Arabeskenfries. Gefäßwand, Fuß und Deckel mit Blattwerk ornamentiert. Zapfenknauf. Leicht schief. D. 9 cm

1648- 56

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60 €
1648-   72

Los 211

Drei Zinnteller, Erzgebirge u.a., 18./ Anf. 19. Jh. a) Fassonierter Rand mit geschweiften Rippen, Fahne graviert "M.R.S. 1790", Marken: Carl Christian Junge, Meister in Stollberg 1764, verstorben 1781; vgl. Hintze I, Nr. 1231, D. 22,5 cm; b) Glatter Rand, im Spiegel graviertes Wappen, Gravur auf der Fahne "M 1811", Fahne min. ged., Marken: Carl Friedrich Georgi, Meister in Schwarzenberg 1769, nachw. bis 1804; vgl. Hintze I, Nr. 1219; D. 23 cm; c) Profilierter Rand ("Rosenblattrand", Engelsmarken. D: 23 cm.

1648- 72

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o.L.
1648-   73

Los 212

Drei Zinnteller, 18./ 19. Jh. a) Glatter Rand, im Spiegel Flecheldekor: Bergmann mit Schubkarren, süddt. Engelsmarken. D. 22 cm; b) Gebogter, sechsfach eingekerbter Rand, Marken: Johann Christoph Otto, Meister in Freiberg ab 1761, verstorben 1777; vgl. Hintze I, Nr. 559, D. 24 cm; c) Glatter Rand, Fahne graviert "A.W. 1773", mehrfach durchgebohrt, Fahne min. ged., D. 22 cm.

1648- 73

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o.L.
1648-   75

Los 213

Tablett und zwei Becher, 18. Jh. a) Tablett, dat. 1722, Zinn, sechspassige Form auf drei Füßchen, Zinn-Wandhaken. Schönes graviertes Dekor: Blattkranz und zentrale Blüte, gravierte Initialen "RC 1722". Partiell alte Lötreparaturen. Marken: Stadtmarke Altenburg, Meistermarke "IMF" nicht aufgelöst. D. 31,5 cm; b) Becher, konische Form, graviert "C. Werleberg (?) 1784", Marken: Stadtmarke Leisnig, Meistermarke Johann Zacharias Scheibe d. Ä., Meister 1741, vgl. Hintze I, Nr. 854, H. 11,5 cm; c) Becher mit Standring, konische Form, graviert "Friedrich August Beckert 1807/ No. 31". Ohne Marken. H. 10 cm.

1648- 75

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o.L.
1673-    4

Los 214

Große runde Platte, Bautzen, dat. 1761 Glattrandige Form, Fahne graviert "Rosina Elisabeth Rudolphin 1761". Stadtmarke Bautzen, Meistermarke johann Gottlob Edmann, Meister ab 1758; vgl. Hintze I, Nr. 127. D. 35,5 cm

1673- 4

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o.L.
1677-    3

Los 215

Runde Platte, Bautzen, dat. 1781 Zinn, verdickter Rand, im Spiegel in Flechelgravur symbolische Darstellung mit Anker und flammenden Herzen sowie Ziffer "3" im Blattkranz. Widmungsinschrift "Auf Hoffnung Lieb und Treu allein soll mein Wunsch gerichtet seyn/ ihren Hl. Bathen (Paten) J.D. H. 1781". Stadtmarke Bautzen, Meistermarke Michael Gottlob Wölfel, Meister 1752, Zunftältester, verstorben 1784; vgl. Hintze I, Nr. 126. D. 28,5 cm

1677- 3

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160 €
1677-    4

Los 216

Schale, sog. Flammenrandplatte, Leisnig, dat. 1823 Zinn. Runde Form mit gerippter Wandung, Spiegel graviert mit Zunftzeichen und Inschrift "LehrMstr. Joh. Got. Thürmer/ Lehrj(unge) Ant. Ferd. Junghans 1823", Stadtmarke Leisnig, Meistermarke Johann Gottfried Kiesel, Meister seit 1815; vgl. Hintze I, Nr. 861. D: 20 cm

1677- 4

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60 €
1677-    5

Los 217

Leuchter, Sachsen (?), dat. 1786 Zinn. Vegetabil ornamentierter Rundfuß auf drei massigen Kugelfüßen, graviert "17 W.N. 86". Lötspuren am Fuß. Eingeschlagene Meistermarke. H. 24 cm

1677- 5

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40 €
1673-    6

Los 218

Leuchter, Dresden, Anf. 19. Jh. Zinn, Perlränder. Einstecktülle. Stadtmarke Dresden, Meistermarke JohannTraugott Neumann, Meister ab 1805, vgl. Hintze I, Nr. 422. H. 22,5 cm

1673- 6

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o.L.
1648-   78

Los 219

Leuchter, 19. Jh. Zinn. Profilierter Rundfuß mit Perlschnurfries, Schaft mit Flecheldekor Schachbrettmuster, Einstecktülle mit Tropfrand. Schaft verzogen, Fuß min. ged. H. 22 cm

1648- 78

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o.L.
1648-   12

Los 220

Bergmannsleuchter mit Öllampe, Sachsen, um 1900 Zinn. Massiger Rundfuß mit historisierender Gravur "J.G.Homer 1803". Figürlicher Schaft, auf dem Kopf Glasgefäß in Zinnmontierung. Glas besch. H. 26 cm Sparmann/ Obst recherchierten eine ganze Reihe derartiger Leuchter mit verschiedensten Marken. Sie schreiben das Modell zwei verschiedenen nicht identifizierten Gießern um die Jahrhundertwende im sächsischen Raum zu. Vgl. Sparmann/ Obst 2015, S. 250 ff.

1648- 12

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80 €
1648-   13

Los 221

Ölfunzel, Penig, 1. Viertel 19. Jh. Zinn. Sog. Dochthalterlampe, Tellerfuß unter konischem Säulenschaft, in der Schaftmitte Tropfschale. Rundes Ölgefäß mit flachem Scharnierdeckel, Bandhenkel mit Kugelknauf. Fuß min. ged. Marken: Johann Christian Gottfried Richter, Meister in Penig seit 1803; vgl. Hintze I, Nr. 1053. H. 27,5 cm

1648- 13

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60 €
1648-   14

Los 222

Ölfunzel, 19. Jh. Zinn. Sog. Schnauzenlampe mit Tellerfuß, Schaft mit J-Henkel, Ölgefäß mit Scharnierdeckel, graviert "K.S. 1861". H. 26 cm

1648- 14

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60 €
1673-    8

Los 223

Öllampe, 19./20. Jh. Zinn. Keine Gebrauchsspuren. H. 22 cm

1673- 8

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o.L.