Publikationen, Kataloge, Bücher

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Dr. Lahmanns Sanatorium Bad Weißer Hirsch bei Dresden

Rückentext des Buches: "In diesem reich bebilderten Buch wird die gesamte Entwicklung des nach dem berühmten Naturheilarzt Dr. Heinrich Lahmann benannten Areals seit 1938 nachgezeichnet: Von den Anfängen als "Fridabad" über die Blütezeit des Sanatoriums bis zum Ersten Weltkrieg, dem allmählichen Niedergang bis zum Ende des Zweiten Weltkrieges, der Nutzung des Geländes als Lazarett der Roten Armee.
Es erzählt von den langen Jahren des Verfalls danach und schließlich über die Rettung "fünf Minuten vor Zwölf", als die Baywobau den Kauf des Geländes wagte. Sie ließ eine neue Nutzung als Wohnanlage Wirklichkeit werden.
Die Medizinhistorikerin Marina Lienert, der Architekt Dieter Schölzel, der Restaurator Christoph Schölzel sowie die Ortskundigen Sybille Streitenberger, Pater Rauch und Michael Böttger berichten über die Geschichte und Patienten der einst weltberühmten Kureinrichtung, deren Baugeschichte, Literaten im Sanatorium und die Auswirkungen auf den Ort Weißer Hirsch.
Bemühungen um die Rettung der Baudenkmale werden dokumentiert und eine ausführliche Bibliographie zu Dr. Lahmann zusammengetragen. Berndt Dietze, Geschäftsführer der Baywobau Niederlassung Dresden, schreibt über das bisher schwierigste Bauvorhaben seines Berufslebens.
Die wohl opulenteste Sammlung von historischen Abbildungen und Dokumentationen sowie Fotografien aus jüngerer Zeit lässt die Lektüre dieses vom Verschönerungsverein Weißer Hirsch/Oberloschwitz herausgegebenen Buches auch zu einem visuellen Vergnügen werden."

Autorenkollektiv: Dr. Lahmanns Sanatorium Bad Weißer Hirsch bei Dresden.
Von der Blütezeit bis zur Legende – vom Verfall zu neuer Nutzung. Hg. Verschönerungsverein Weißer Hirsch/Oberloschwitz. Friebel Werbeagentur und Verlag 2015. 4°, 224 S., reich bebildert. Pappband.

 


 

Ernst Ferdinand Oehme – Ein Landschaftsmaler der Romantik

Kurzbiografie (*23. April 1797 in Dresden; † 10. April 1855 ebenda)

Nach autodidaktischen Anfängen wurde er 1819 an der Dresdener Kunstakademie aufgenommen und noch im gleichen Jahr Schüler des norwegischen Malers Johan Christian Clausen Dahl, der sich nach seiner Kopenhagener Studienzeit in Dresden niedergelassen hatte. Dahl machte Oehme mit seinem Freund Caspar David Friedrich bekannt. Zusammen mit Friedrichs Schüler Johann August Heinrich widmete sich Oehme dem Studium und Erleben der Natur in der Umgebung Dresdens, insbesondere der Sächsischen Schweiz. Ein Ergebnis davon wurde das Werk „Waldinneres“.
Seit den 1830er Jahren löste Oehme sich von Friedrichs Vorbild und widmete sich einer Landschaftsschilderung, die realistischer und weniger ausgeprägt symbolikbeladen ist.
Oehme starb 1855 in Dresden, sein Grab befindet sich auf dem Alten Annenfriedhof in der Dresdner Südvorstadt.

Sein Werk

Das Schaffen Oehmes als herausragender Maler der Romantik stand lange Zeit im Schatten seiner Lehrmeister Caspar David Friedrich und Johan Christian Clausen Dahl. Allerdings ist sein Werk als eigenständige und bedeutungsvolle Weiterentwicklung zu sehen.
Seine eigene Bildsprache, welche zwischen genauer Naturbeobachtung („Waldinneres“, 1822) und metaphysischer Überhöhung („Prozession im Nebel“, 1828) zu einem prägnanten Malstil heranreifte, stellt dabei einen Übergang von der intellektuell-städtischen Frühromantik zur volkstümlich-gemütvollen Spätromantik dar.

Seine Werke sind unter anderem in der Galerie Neue Meister der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden, der Alten Nationalgalerie Berlin, dem Schlossmuseum Gotha ausgestellt.

Der Katalog mit Werkverzeichnis der Gemälde und bildmäßigen Zeichnungen von Hans-Joachim Neidhardt liefert einen umfassenden Überblick über das Schaffen Oehmes und stellt eine Neubetrachtung und Neubewertung des oft verkannten Talentes dar.

Der Katalog

Bischoff, Ulrich (Hrsg.): Ernst Ferdinand Oehme 1797-1855. Ein Landschaftsmaler der Romantik
Katalog zur Ausstellung der Gemäldegalerie Neue Meister Dresden/Museum für Kunst und Kulturgeschichte der Hansestadt Lübeck 1997.
Verlag Neumeister Dresdener Kunstauktionshaus (mit freundlicher Unterstützung der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden), 1997.
4°, 230 Seiten, 98 Tafeln (zumeist farbig). Enthält das Werkverzeichnis der Gemälde und bildmäßigen Zeichnungen, verfasst von Hans-Joachim Neidhardt.

Als Verleger unterstützt Stefan Günther die Herausgabe von Werken über regionale Künstler und schafft so in Zusammenarbeit mit Museen und Kunstsammlungen die Möglichkeit, das Schaffen bedeutender Persönlichkeiten des künstlerischen Lebens neu zu betrachten und kennenzulernen.

 


 

Richard Müller

Kurzbiografie (* 28.7.1874 in Tschirnitz; † 7.5.1954 in Dresden)

Im Jahr 1888, im Alter von 14 Jahren, wurde er von dem Meißner Porzellanmaler H. Theil animiert, sich an der Malschule der Königlich-Sächsischen Porzellanmanufaktur Meißen zu bewerben, wo er sogleich angenommen wurde. Im Jahr 1890 wurde er an der Kunstakademie Dresden aufgenommen. Seine Lehrer waren Leon Pohle, Ernst Moritz Geyger und Leonhard Gey. 1895 begegnete er dort dem Grafiker und Bildhauer Max Klinger, der ihn animierte, sich mit den Radiertechniken zu befassen. Anderthalb Jahre später gewann Müller für seine Radierung „Adam und Eva“ den mit 6.000 Goldmark dotierten Großen Rompreis.

Im Jahr 1900 erhielt Müller eine Professur an der Akademie. Von 1933 bis 1935 war er Rektor der Kunstakademie. Müller starb 1954 im Alter von 80 Jahren in Dresden. Sein Grab befindet sich auf dem Loschwitzer Friedhof.

Der Katalog

Das vorliegende Werk beleuchtet Leben und Schaffen Richard Müllers. Eingehend auf seine Schaffensperioden stellt es den Werdegang als Künstler und Professor an der Kunstakademie Dresden dar.
Dem Katalog liegt eine Originalgrafik von Richard Müller bei. Teil der Ausgabe ist ein Verzeichnis des graphischen Werkes sowie ein Verzeichnis seiner Schüler während der Professur zwischen 1900 und 1935.

Günther, Rolf: Richard Müller. Leben und Werk mit dem Verzeichnis der Druckgrafik
Verlag Neumeister Dresdener Kunstauktionshaus, 1995.
Bibliophile Ausgabe in 999 nummerierten Exemplaren.
4°, Leineneinband mit geklebter Farboffsetreproduktion auf dem Vorderdeckel, geprägter Rückentitel, farbloser Schutzumschlag. 262 Seiten.

Die Exemplare 1-9 sind in Schafnarbenleder gebunden und mit einer signierten Originalzeichnung von Richard Müller ergänzt (vergriffen).
Den Exemplaren 10-49 wurde eine signierte Originalradierung des Künstlers beigefügt (vergriffen).
Alle weiteren 950 Exemplare enthalten eine von 20 verschiedenen Originalplatten postum gedruckte Radierung (vergriffen).

 


 

Hans Unger

Kurzbiografie (*26.8.1872 in Bautzen; † 9.8.1936 in Dresden)

Hans Unger wurde am 26. August 1872 in Bautzen geboren. Nach einer Lehre als Dekorationsmaler im Malsaal des Dresdner Hoftheaters erwarb er seine künstlerische Ausbildung bis 1896 an der Akademie in Dresden, wo er Schüler von Friedrich Preller (der Jüngere) und Hermann Prell war. Anschließend machte er eine Studienreise durch Italien bis Sizilien, wo er sich die Freudigkeit seiner Farbgebung und die Leichtigkeit seiner Darstellungsweise holte. Die Antike und die unerschöpfliche Fülle der Venezianer haben seinem Schaffen Richtung und Ziel gegeben; ein längerer Aufenthalt auf Bornholm mit seiner ernsteren Beeinflussung gaben Ungers Entwicklung ein günstiges Gegengewicht. Nach diesen Studienaufenthalten ließ sich Unger in Dresden nieder, später folgten Aufenthalte in Florenz, Granada und auf Sylt.
Hans Unger, Sascha Schneider und Richard Müller besaßen Ateliers im Sportwarenhaus Mühlberg in der Scheffelstraße, seit seinem Studium bis zu seinem Tod am 9. August 1936 hatte er Anschluss zur Künstlerkolonie Goppeln.
Er wohnte in Loschwitz in der Kügelgenstraße 6 (Architekt Martin Pietzsch) und ist auf dem Loschwitzer Friedhof begraben.

Der Katalog

Das vorliegende Werk stellt ein umfassendes Bild des Lebens und Schaffens Hans Ungers dar. Seine künstlerischen Lebensabschnitte beleuchtend, geht es auf den Werdegang des letzten Dresdner Malerfürsten ein. Teil der Ausgabe ist ein Verzeichnis des graphischen Werkes.

Günther, Rolf: Hans Unger. Leben und Werk mit dem Verzeichnis der Druckgrafik
Verlag Neumeister Dresdener Kunstauktionshaus, 1997.
Bibliophile Ausgabe in 500 nummerierten Exemplaren.
4°, Leineneinband mit geprägtem Rückentitel und geklebter Farboffsetreproduktion auf dem Vorderdeckel. 99 Seiten, reich bebildert.

 


 

 

Rudolf Jettmar

Kurzbiografie (*10. September 1869 in Zawodzie bei Tarnów, Galizien; † 21. April 1939 in Wien)

Jettmar studierte an der Akademie der bildenden Künste Wien bei Franz Rumpler, Christian Griepenkerl sowie August Eisenmenger und wirkte an dieser Institution von 1910 bis zu seiner Emeritierung 1936 als Professor. Von 1892 bis 1893 studierte Jettmar an der Badischen Kunstakademie Karlsruhe. Eine Fußreise über die Alpen führte ihn nach Italien. Es war die erste seiner insgesamt 28 Italien-Reisen. Jettmar wirkte von 1894 bis 1895 als Dekorationsmaler in Leipzig und Dresden. 1895 erhielt er den Rompreis und verbrachte ein halbes Jahr in Italien. Von 1897 bis 1898 absolvierte er ein Akademiestudium in Wien an der Meisterschule für Graphische Künste bei Unger. Seine ersten Radierungen entstanden. 1929 wurde er als Nachfolger von Ferdinand Schmutzer Leiter der Meisterklasse für Grafik. Jettmar unterrichtete ab auch 1898 an der Frauenkunstschule, der späteren Wiener Frauenakademie. Seit 1898 war er Mitglied der Wiener Secession. Im Jahr 1924 wurde Rudolf Jettmar Leiter der Meisterschule für Malerei und 1928 Leiter der Meisterschule für Graphik. Selbst als Geiger tätig, wurde er 1935 Ehrenmitglied der Wiener Philharmoniker. Jettmar starb vier Jahre später an den Folgen eines Schlaganfalls.

Hofstaetter, Hans H. (Hrsg.): Rudolf Jettmar
Akademie der bildenden Künste Wien im Buch-und Kunstverlag Wien, 1984.
4°, 176 S. mit dem Werkverzeichnis, bearbeitet von Otto Jettmar. 108 Tafeln, davon 50 farbig. Leineneinband mit geprägtem Rücken und Deckel, Schutzumschlag.

 


 

 

Günther, Stefan (Hrsg.): Grafik in der DDR, Grafik der DDR
Kunstauktionshaus Günther in Dresden, 2010.
Gebundene limitierte Auflage. Hardcover. 200 Seiten, s/w.

Die vorliegende Ausgabe beinhaltet als Auktionskatalog der Auktion vom 13. März 2010 der Sammlung Klaus Uschners aus Riesa die bebilderten Auktionsobjekte sowie ein umfassendes Signaturenverzeichnis.